Grüsse vom Altvaterturmverein an die Stadt Lehesten zur 950+ Feier, die dieses Jahr gefeiert wurde

 

Der Altvaterturmverein grüßt alle LehestenerInnen und gratuliert zu dem besonderen Jubiläum nachträglich. Es ist nun fast 30 Jahre her, daß unser Verein die ersten Kontakte in ihrer Stadt knüpfte. Neben den vielen Freiwilligen, die uns uneigennützig beim Start der Baumaßnahmen geholfen haben und der Stadtverwaltung war Hugo Munzer (+) die treibende Kraft, der die Einheimischen zur Zustimmung zum Projekt 'Altvaterturm auf dem Wetzstein' überzeugte.

Bild: Erster Spatenstich 1999.

Der Altvaterturm hat in den letzten 20 Jahren sehr zur Belebung des Tourismus in ihrer Region beigetragen. Gleichzeitig berichtet er von einem Teil deutscher Geschichte, der bis heute der Aufarbeitung bedarf. Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den osteuropäischen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg war ein großes Unrecht. Der Turm dokumentiert Vorkommnisse, die unmenschlich waren und sich nicht wiederholen dürfen. Damit will er zur Aufarbeitung beitragen, die ein entscheidender Teil der Versöhnung sein muss.

Nach drei schwierigen Jahren durch Pandemie und Krieg in der Ukraine hoffen wir auf friedlichere Zeiten und einer Erhöhung unserer Besucherzahlen. Unser Verein betreibt den Turm als Museum, Mahnmal und touristisches Ziel mit einem hauptamtlichen Turmbetreuer, der von Ehrenamtlern unterstützt wird. Die Gaststätte im Turm will der Verein jetzt wieder neu verpachten.

Der Verein wünscht sich, daß der Turm in das kulturelle Leben der Region weiter integriert wird.

Wir danken der Stadt Lehesten und allen seinen Bürgern, daß wir unser Projekt in ihrer Gemarkung verwirklichen durften.

Es grüßt der Vorstand des Altvaterturmvereins e.V.

Bernard Weese (1.Vors.)               Ehringshausen, den 24.11.2023